Hortensiensammlung

Prachtvolle Blütenbälle, lockere Teller oder dichte Rispen – Hortensien begeistern mit ihrer Formen- und Farbenpracht. Über 470 unterschiedliche Hortensiensorten mit insgesamt mehr als 2000 Pflanzen sind im Umfeld der preisgekrönten historischen Schloss- und Gartenanlage Moyland gepflanzt, darunter eine neue Sorte, deren Namenspate das Schloss Moyland selbst ist.

Mehrere hundert historische und aktuelle Hortensiensorten ergänzen nicht nur unter kulturhistorischen Gesichtspunkten den Park des Museums Schloss Moyland. Für die Stiftung bedeutet die Integration der Hortensiensammlung in die Parkanlage auch eine neue Blumen- und Farbenpracht sowie eine Stärkung des Moyländer Gesamterlebnisses von Kunst, Schloss und Park.

Zur Geschichte

Hortensien haben eine lange Tradition in den Schlossgärten Europas. Ihre großen Blütenbälle beeindruckten den Adel nachhaltig, als das Gehölz im 18. Jahrhundert aus Asien auf den europäischen Kontinent kam. Hortensien gelten als Symbol für Dankbarkeit, Anmut und Schönheit.

Hortensien haben ihren Ursprung in zwei Regionen der Welt, woraus auch die gestaltliche Vielfalt resultiert. Zunächst wurden in Europa die Arten aus Asien bekannt, allen voran die Arten Hydrangea macrophylla mit Ball- oder Tellerblüten (bekannt auch als Bauernhortensien), Hydrangea paniculata (Rispenhortensien) und Hydrangea serrata, ebenfalls mit Tellerblüten. Vom amerikanischen Kontinent kamen später unter anderem die Waldhortensien (Hydrangea arborescens) hierher, die weitaus lockerere Ballblüten zeigen. Weitere im Park vorhandene Arten sind die Kletterhortensie (Hydrangea petiolaris) und die seltene Hüllblatt-Hortensie (Hydrangea involucrata). Mittlerweile gibt es rund 1000 benannte Hortensiensorten.

Feiern Sie mit uns am 13./14. Juli das Hortensienfest 2019.

Lageplan Hortensiensammlung (PDF)

Öffentliche Führungen
Jeden Sonn- und Feiertag, 16–17 Uhr
(Mitte Mai bis Mitte Oktober)
Kosten: 3 € zzgl. Parkeintritt (2 €, Familien 5 €)

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