Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

der Stiftung Museum Schloss Moyland – Sammlung van der Grinten – Joseph Beuys Archiv des Landes Nordrhein-Westfalen, Am Schloss 4, 47551 Bedburg-Hau

§ 1: Geltungsbereich

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind Bestandteil der zwischen Ihnen und uns, der Stiftung Museum Schloss Moyland, geschlossenen Verträge. Abweichungen von diesen AGB bedürfen zur Wirksamkeit unserer schriftlichen Zustimmung, sofern es sich nicht um eine Individualabrede handelt.

§ 2: Vertragsschluss; Erwerb von Waren; Erwerb von Eintrittskarten/Tickets; Hausordnung

(1) Vertragspartner des Käufers/Bestellers ist:

Stiftung Museum Schloss Moyland
Sammlung van der Grinten
Joseph Beuys Archiv des Landes Nordrhein-Westfalen
Am Schloss 4
D-47551 Bedburg-Hau
Telefon +49 2824 9510-60
E-Mail info@moyland.de

(2) Soweit nachfolgend nichts anders geregelt ist, kommt ein Vertrag bei Abgabe einer Bestellung via Fernkommunikation (z.B. Telefon, E-Mail, Brief, Fax) erst mit der Auftragsbestätigung der Stiftung Museum Schloss Moyland oder mit Auslieferung der Ware an den Transporteur binnen 14 Tagen ab Eingang der Bestellung zustande.

(3) Der Verkauf erfolgt nur in handelsüblichen Mengen. Sollte die vom Kunden gewünschte Anzahl von Eintrittskarten bzw. Online-Tickets nicht verfügbar sein, wird er hierüber noch vor Abschluss des Vertrages benachrichtigt; es besteht dann keine Bindung mehr an das Angebot des Kunden.

(4) Beim Erwerb von Waren (z.B. Kataloge, Bildbände, Literatur, Postkarten) gelten die Preise der Stiftung Museum Schloss Moyland wie im Museumsshop (Verkaufstheke) ausgewiesen.

(5) Erwerb von Eintrittskarten/Tickets:

(a) Es gelten die Preise der Stiftung Museum Schloss Moyland wie zum Erwerbszeitpunkt im Museumsshop (Verkaufstheke) ausgewiesen oder bei einem Onlineerwerb im Onlineshop für Onlinetickets angegeben. Die Preise können je nach Veranstaltung, Ausstellung usw. variieren (insbesondere bei Sonderausstellungen); die Preise werden jeweils auch auf den Karten ausgewiesen. Der Kaufpreis ist nach Vertragsschluss sofort zur Zahlung fällig, es sei denn, dem Kunden wird ein späteres Zahlungsziel genannt.

(b) Ermäßigte Eintrittskarten/Tickets können nur zugunsten einer begünstigten Person bzw. mehreren begünstigten Personen erworben werden. Zu den begünstigten Personen zählen Schüler, Studenten, Besucher mit Handicap, Gruppen ab einer bestimmten Personenzahl, Sozialhilfeempfänger sowie Personen im Bundesfreiwilligendienst. Ein Rechtsanspruch auf Erwerb einer ermäßigten Karte besteht nicht. Ermäßigte Karten/Tickets haben nur in Verbindung mit einem die Begünstigung bestätigenden/begründenden Lichtbildausweis Gültigkeit. Bei unberechtigter Inanspruchnahme einer ermäßigten Karte kann der Unterschiedsbetrag nachgefordert oder die betroffene Person des Museums verwiesen werden. Der Preis der Karte/Ticket wird in letzterem Falle nicht – auch nicht teilweise – erstattet.

(6) Im Fall der Weitergabe einer Eintrittskarte (z.B. als Geschenk) obliegt es dem oder der jeweils vorangehenden Karteninhaber/Berechtigten, darauf hinzuweisen, dass gegenüber jedem Besucher die AGB der Stiftung Museum Schloss Moyland gelten.

(7) Ein Anspruch auf Rückgabe von Eintrittskarten/Tickets und Erstattung des Kaufpreises besteht grundsätzlich nur bei Ausfall und oder Verlegung von Veranstaltungen. Hierneben ist – aus Gründen der Kulanz – eine Rückgabe oder ein Umtausch bezahlter Eintrittskarten nur gegen Ausstellung eines Ticketgutscheins für das Museum möglich, sofern das die Karte noch nicht eingelöst wurde oder die Veranstaltung bereits begonnen hat.

Ein Ersatz für wie auch immer abhanden gekommene Karten oder für nicht oder nur teilweise in Anspruch genommene Eintrittskarten/Tickets ist nicht vorgesehen.

(8) Auf dem Veranstaltungsgelände gilt neben diesen AGB auch die Hausordnung [PDF] des Veranstalters, auf die an geeigneter Stelle auch hingewiesen wird. 

§ 3: Informationspflichten, Widerrufsrecht / Widerrufsbelehrung

(1) Die Stiftung Museum Schloss Moyland weist den Kunden separat auf ein bestehendes Widerrufsrecht (Widerrufsbelehrung [PDF]) hin.

§ 4: Zahlung, Versand und Lieferfristen

(1) Die Stiftung Museum Schloss Moyland ist umsatzsteuerbefreit gemäß § 4 Nr. 20 a UStG, sofern sie nicht den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb betreffen. Die Zahlung erfolgt als Vorauszahlung durch den Vertragspartner/Kunden.

(2) Für den Versand innerhalb Deutschlands werden die Gebühren der Deutschen Post sowie von DHL zugrunde gelegt. Bei Versendungen in andere Mitgliedsländer der Europäischen Union werden 8,00 € pro Bestellung; bei Lieferungen in Übersee und dem außereuropäischen Ausland werden 15,00 € pro Bestellung berechnet. Bei den vorgenannten Versandkosten handelt es sich ausschließlich um Pauschalkosten, d.h. sie fallen unabhängig von Größe und Gewicht der Waren an.

(3) Die Zahlungsansprüche aus dem geschlossenen Vertrag sind sofort und ungekürzt zahlbar. Skonto wird nicht gewährt. Sollten Sie mit der Zahlung in Verzug geraten, behalten wir uns vor, Mahngebühren und Verzugszinsen nach den gesetzlichen Vorgaben zu erheben.

(4) Die Lieferung der bestellten Waren erfolgt grundsätzlich, sofern nichts im Rahmen des Bestellvorgangs angegeben oder vereinbart wurde, sobald der Zahlungseingang auf einem der nachstehenden Konten festgestellt werden kann:

Sparkasse Kleve                                                          
Empfänger: Stiftung Museum Schloss Moyland
IBAN: DE03 3245 0000 0005 1246 15
BIC: WELADED1KLE

Volksbank Kleverland eG
Empfänger: Stiftung Museum Schloss Moyland
IBAN: DE04 3246 0422 0203 0500 20
BIC: GENODED1KLL

Steuernummer: 116/5745/5033

Die Lieferung erfolgt grundsätzlich an die vom Besteller angegebene Lieferadresse. Sofern in individuell vereinbarten Fällen keine Vorauszahlung geleistet wird, bleibt die Ware bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum. Bis zu diesem Zeitpunkt darf die Ware – außer in gesetzlich zulässigen Fällen – nicht verpfändet, sicherheitshalber übereignet oder mit sonstigen Rechten belastet werden. Der Kunde ist verpflichtet, solange das Eigentum noch nicht auf ihn übergegangen ist, die Sache pfleglich zu behandeln.

(5) Die Gefahr bestellter Ware geht auf den Besteller/Kunden über, sobald die Lieferung an das Transportunternehmen übergeben wurde. Dies gilt nicht, wenn es sich bei dem Besteller um einen Verbraucher im Sinne des § 13 BGB handelt.

§ 5: Eigentumsvorbehalt, Zahlungsverzug

Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises sowie der ggf. anfallenden Versandkosten verbleibt die Ware im Eigentum des Versenders. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfen die Sachen nicht verpfändet, sicherheitshalber übereignet oder mit sonstigen Rechten belastet werden. Der Besteller ist verpflichtet, solange das Eigentum noch nicht auf ihn übergegangen ist, die Sache pfleglich zu behandeln.

§ 6: Gewährleistung, Haftung, höhere Gewalt

(1) Alle Gewährleistungen richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Ist der Besteller Unternehmer, so verjähren seine Ansprüche bei Mängeln mit Ablauf von einem Jahr.

(2) Sofern ein Mangel vorliegt, ist der Versender berechtigt, nach eigener Wahl innerhalb angemessener Frist die Nacherfüllung in Form der Mangelbeseitigung oder der Neulieferung vorzunehmen.

(3) Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen wird ausgeschlossen, sofern nicht Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder Garantien betroffen oder Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz berührt sind. Unberührt bleibt ferner die Haftung für die Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Sie als Kunde regelmäßig vertrauen dürfen. Gleiches gilt für Pflichtverletzungen unserer Erfüllungsgehilfen.

(4) Der Versender haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern der Besteller Schadensersatz-ansprüche geltend macht, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, oder der Versender schuldhaft eine wesentliche Vertragspflicht verletzt; vorsätzliche oder grob fahrlässige Handlungen von Vertretern oder Erfüllungsgehilfen sind hierin eingeschlossen. Soweit dem Versender keine vorsätzliche Vertragsverletzung angelastet wird, ist die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.

(5) Soweit nicht vorstehend etwas Abweichendes geregelt, ist die Haftung – außer bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit – ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Schadensersatzansprüche aus Verschulden bei Vertragsabschluss, wegen sonstiger Pflichtverletzungen oder wegen deliktischer Ansprüche auf Ersatz von Sachschäden gemäß § 823 BGB.

(6) Soweit die Schadensersatzhaftung des Versenders ausgeschlossen oder eingeschränkt ist, gilt dies auch im Hinblick auf die persönliche Schadensersatzhaftung von Angestellten, Arbeitnehmern, Mitarbeitern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen.

(7) Bei Absage, Abbruch oder Änderung der Durchführung von Veranstaltungen aufgrund von Ereignissen, die nachweislich außerhalb des Einflussbereichs des Veranstalters liegen, wie z.B. höhere Gewalt (insbesondere Terrorakte, Attentate, Attentatsandrohungen, Krieg, Bürgerkrieg oder kriegsähnlichen Ereignissen, Streik, Aussperrung, Arbeitsunruhen, Aufruhr und/oder innerer Unruhen, Unwetter, Überschwemmung, Pandemien/Epidemien) und/oder im Falle einer behördlichen Absage aufgrund der vorgenannten oder anderer Ereignisse sind die Parteien von ihren jeweiligen Vertragspflichten befreit.

(8) Bei Verlegung der Veranstaltung behalten die Tickets für den Ersatztermin ihre Gültigkeit.

§ 7: Allgemeines, Gerichtsstand, salvatorische Klausel

(1) Es gilt stets deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und des internationalen Privatrechts. Soweit es sich beim Kunden nicht um einen Verbraucher handelt, ist ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechtes anwendbar. Erfüllungs- und Gerichtsstand ist, soweit zulässig, Kleve.

(2) Änderungen und Ergänzungen des mit dem Versender geschlossenen Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit des Vertrages im Übrigen dadurch nicht berührt. An Stelle der unwirksamen Bestimmung soll eine Regelung gelten, die im Rahmen des rechtlich Möglichen dem Gewollten am nächsten kommt.

 

Stand: August 2021