Herzenssache – Wilhelm Busch malt

13. Oktober 2019 bis 24. Februar 2020

Wilhelm Busch (1832–1908) schuf im Verborgenen ein malerisches Oeuvre, das es zu entdecken gilt. In seinen meist kleinformatigen Ölbildern widmet er sich als scharfer Beobachter Szenen des dörflichen Alltags, Kinderdarstellungen und Porträts. Oft knüpft er dabei an die tonige niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts, bevorzugt an Genrebilder, an. Sein Hauptsujet sind jedoch expressive Landschaften, wechselhafte, oft dramatische Wetterstimmungen. Mit ihren häufig ungestümen, skizzenhaften Pinselstrichen und kühnen Farbkontrasten weisen seine Bilder nachdrücklich den Weg in die Moderne.

Die Ausstellung Herzenssache - Wilhelm Busch malt ist eine Kooperation mit dem Ernst Barlach Haus in Hamburg, die Leihgaben stammen größtenteils aus dem Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst in Hannover. Sie schlägt einen Bogen zum Bestand an kleinformatigen Ölskizzen in der Sammlung und knüpft gleichzeitig an den Markenkern „Kunst und Natur“ des Museums Schloss Moyland an.

Flyer (PDF)

Öffentliche Führungen
Jeden 2. und 4. Sonntag, 15 Uhr
Kosten: 3 € zzgl. Museumseintritt

Herzenssache – Wilhelm Busch malt ist eine Kooperation mit dem Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst in Hannover, aus dem die meisten Leihgaben stammen, und dem Ernst Barlach Haus in Hamburg.

Logo Netzwerk Graphische Sammlungen NRW
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Wilhelm Busch, Selbstbildnis in holländischer Tracht, um 1870

Wilhelm Busch – Inspiration Holland und Flandern

Samstag, 26. Oktober 2019

Eine Veranstaltung im Rahmen von Beneluxjahr.NRW 2019

Ein Studienaufenthalt in Antwerpen bescherte Wilhelm Busch 1852 eine erste Begegnung mit holländischer und flämischer Malerei des 17. Jahrhunderts. Dies sollte von großer Bedeutung für sein gesamtes künstlerisches Schaffen werden. Die Veranstaltung widmet sich den künstlerischen und persönlichen Beziehungen Buschs zu den Nachbarländern.

Programm

14.30–15.15 Uhr
Führung durch die Ausstellung

15.30–16.15 Uhr
Vortrag Prof. Herwig Guratzsch, Hamburg:
Wilhelm Buschs Beziehungen zur holländischen und flämischen Kunst

16.15–16.45 Uhr
Kaffeepause

16.45–17.30 Uhr
Vortrag Dr. Meindert Evers, München:
Wilhelm Busch und seine platonische Liebe zu der Niederländerin und Frauenrechtlerin Marie Anderson

Im Anschluss besteht bei einem gemütlichen Beisammensein die Möglichkeit zum Gespräch mit den Referenten.

Kosten: 16 €, ermäßigt 14 €

Die Veranstaltung wird gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen.

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