Erwin Heerich und Marianne Pohl

Zwischen Skulptur und Architektur
KUNST BEWEGT. 14

7. Oktober 2018 bis 28. April 2019 

In der aktuellen Sammlungspräsentation KUNST. BEWEGT. 14 stoßen in einem spannungsvollen Dialog braune, schwarze und weiße Kartonplastiken von Erwin Heerich auf farbige Wandinstallationen aus gefaltetem Papier von Marianne Pohl.

Heerich (1922–2004) und Pohl (1930–2010) haben beide Objekte geschaffen, die sich mit Architektur auseinandersetzen. Obwohl sie in der Formensprache ähnlich minimalistisch arbeiteten, verfolgten Heerich und Pohl höchst unterschiedliche Ansätze rund um Fragen zum Entwurf und zur ästhetischen Gestalt architektonischer Gebilde.

Marianne Pohl entwickelte aus geometrischen Grundformen ortsgebundene Installationen, die sie dann mit einfachsten Materialien verwirklichte. Fast immer bezog sie den jeweiligen Ausstellungsraums ein. Die aktuelle Sammlungspräsentation widmet sich drei Rauminstallationen aus den Jahren 1985 bis 1987, in denen Pohl das Verhältnis von Architektur und räumlicher Illusion erforscht.

Erwin Heerich schuf bereits Mitte der 1960er Jahre stereometrische Raumkörper aus gefaltetem und geklebtem Karton. Anders als bei Pohl nehmen Heerichs Kartonplastiken keinen Kontakt zum umgebenden Raum auf. Ihr Bezug zur Architektur liegt in der Anwendung architektonischer Entwurfsmethoden und in der Monumentalität, welche die Werke trotz ihrer zum Teil nur geringen Größe ausstrahlen. 

Eröffnung
Samstag, 6.10.2018, 18 Uhr
Eintritt frei

Öffentliche Führungen
Jeden 2. und 4. Sonntag, 15–16 Uhr
Kosten: 3 € zzgl. Museumseintritt

Marianne Pohl, Aus dem Würfel, 1986/87 Installationsansicht „Papierarbeiten“, Galerie Maier-Hahn, Düsseldorf 1987

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