Die ehemalige und vieldiskutierte Art der Kunstpräsentation im Museum Schloss Moyland, die "Moyländer Hängung" mit dicht an dicht präsentierten Bildwerken, entsprach der Ausstellungspraxis der Brüder van der Grinten seit ihren ersten Ausstellungen in Kranenburg.
Sie verdeutlichte den privaten und per-
sönlich geprägten Ursprung dieser Sammlung und bezog sich zudem auf eine lange Tradition der Kunstpräsen-
tation in barocken Gemäldegalerien,
etwa im Palazzo Pitti in Florenz oder
der Eremitage in St. Petersburg.
Die Umgestaltung des Schlosses und die Neupräsentation der Sammlung beinhal-
tet den Abschied von der Moyländer Hängung. Bei der Wiedereröffnung im Herbst 2011 erwartet den Besucher ein gänzlich neues Bild.