Natur als Kunst

Landschaft im 19. Jahrhundert in Malerei und Fotografie
Aus den Sammlungen der Christoph Heilmann Stiftung am Lenbachhaus München und des Münchner Stadtmuseums
14. Februar bis 5. Juni 2016

Die Wahrnehmung von Landschaft und deren künstlerische Umsetzung in Malerei und Fotografie bestimmt die Entwicklung der Kunst im 19. Jahrhundert. Denn sowohl die rasch gefertigte Ölstudie wie auch die Fotografie ermöglichten erstmalig die Wiedergabe eines spontanen Natureindrucks. Dabei stehen Malerei und Fotografie in einem engen Bezug: Während sich die Malerei der Fotografie als Vorlagenstudie bediente, entwickelte die Fotografie in malerischer wie druckgrafischer Tradition eine eigene Bildwelt und Ästhetik.

Die neu entfachte Begeisterung für lokale Naturszenarien spiegelt sich auch in der Motivwahl wieder: Wald- und Wiesenlandschaften sowie Alpen- und Küstenregionen lösten die nach traditionellen Gesichtspunkten komponierte Landschaft allmählich ab. Die Spannbreite der Natur- und Kunstauffassung des ausgehenden 18. und 19. Jahrhunderts wird in der Ausstellung anhand repräsentativer Beispiele aus Deutschland und Frankreich abgebildet.           

Öffentliche Führungen
jeden Sonn- und Feiertag, 14 Uhr
Eintritt: 3 € zzgl. Museumseintritt

Flyer (PDF) 

Georg Maria Eckert, Terrain mit Stämmen (Durchblick auf das Schloss), Heidelberg, 1866-68, Münchner Stadtmuseum

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